MgT/Akte: TRUTH – Stirb langsam Frederik

Der Tod in großen Fabriken, mittleren Schlachthöfen oder kleinen Metzgereien hat eine Gemeinsamkeit und kostet grundsätzlich das Leben. Er unterscheidet sich nur durch die Methode. Zur Betäubung gibt es zahlreiche Auswahlmöglichkeiten wie Vergasungsschächte, Abschussboxen oder Einrichtungen, in denen die Lebewesen durch Stromelektroden zu Boden geworfen werden. Ziel ist die anschließende Entleerung des Körpers von Blut. Ohne den Entzug dieser lebenswichtigen Flüssigkeit würden die Tiere möglicherweise erst Tage später an den Verletzungen sterben. Je nach Betäubungsart ist auch eine vollständige Genesung möglich.

Grundsätzlich darf die Effektivität jeder aufgezählten Auswahlmöglichkeit in Frage gestellt werden, denn solange Blut und Sauerstoff im Körper sind, ist auch Schmerzempfindung möglich. Wenn sich die Tiere beim Aufschneiden nicht wehren, kann dies auch an einer Schädigung des Steuerzentrums für die Bewegung liegen. Kommt es zu Abwehrreaktionen beim Entblutungsprozess, so ist grundsätzlich von einem Lebewesen mit Schmerzempfindung auszugehen. Mit jeder Sekunde steigt das Risiko des Erwachens und der damit verbundenen Leiden. Aus diesem Grund darf die für Rinder vorgeschriebene Höchstdauer von 60 Sekunden zwischen Betäubung und Entblutung nicht überschritten werden.

Tierschutzgesetz §

Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
2. einem Wirbeltier

a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.

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